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Unsere Musikschulgeschichte
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Unsere Musikschule besteht in diesem November 18 Jahre und blickt trotz ihres jugendlichen Alters auf eine bewegte Geschichte zurück.
Begonnen hat alles am 7. November 1992 in der Eisenacher Schmelzerstraße nach einer Materialschlacht mit verschiedensten Elementen aus dem Angebot Thüringer Baumärkte. Die baufälligen Räume verwandelten wir in die erste Heimstatt der Musikschule. Hier starteten wir mit 40 Schülern in zwei, später drei Unterrichtsräumen.

 

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Das erste Jahr absolvierte Alexander Blume noch als Alleinunterhalter, doch schon 1993 wurde das Team vergrößert. Wir veranstalteten kleine Konzerte, arbeiteten unermüdlich an unserem Bekanntwerden und konnten so bereits 1994 eine zweite Schule in Mühlhausen eröffnen. Schon in dieser Zeit war ein wesentlicher Schwerpunkt unseres Wirkens die Arbeit mit Kindern im Vorschulalter. Es gelang uns, ein freundschaftliches Verhältnis zu den Erzieherinnen der Kindereinrichtungen aufzubauen, indem wir sie besonders - bis heute - darin bestärken, dass sie selbst die besten Musiklehrer im Kindergarten sind. Wir bauten den Bereich der elementaren Musikerziehung aus und erweiterten unser Team. Zum Jahreswechsel 1995/1996 vergrößerten wir uns auch räumlich: wir zogen in das Haus in der Oberen Predigergasse 11. 


Um uns ganz auf diese neue Schule - 4 Unterrichtsräume, bessere Bedingungen - konzentrieren zu können, hatten wir die Schule in Mühlhausen an eine unserer Lehrerinnen abgegeben.
Bereits ein knappes Jahr später mieteten wir eine weitere Etage in der Predigergasse dazu, nun konnten wir 6 Unterrichtsräume nutzen. Unsere Schülerzahlen bewegten sich inzwischen bei 350-400 Schülern. Unsere Lehrer legten verschiedene Qualitätsprüfungen ab, die ersten großen Erfolge unsere Schüler im Bereich Komposition deuteten sich an.


1997 war auch das Jahr, in dem eine intensive Zusammenarbeit unserer Musikschule mit der Elterninitiative leukämie- und tumorerkrankter Kinder Suhl/ Erfurt e.V. einen wichtigen Höhepunkt fand. Unsere Schul-CD "Das ist 'ne coole Schule" war ein gigantisches Projekt, an dem über 370 Künstlerinnen und Künbstler jeden Alters beteiligt waren.
Die Erlöse aus dieser CD brachten einen großen Berg Spenden für die Erfurter Kinderklinik zusammen. Wir konnten gemeinsam mit der Yamaha Musikschule Erfurt ein Musikzimmer an die Kinderstation der Krebsklinik in Erfurt übergeben. Die Leiterin der Yamaha Musikschule Erfurt betreute die Kinder dann über viele Jahre hinweg musikalisch.


Im Jahr 2000 fand auf der Wartburg in Eisenach das Junior Original Concert der Yamaha Stiftung unter Beteiligung ausgesuchter Musikschüler unserer Schule statt. Das war eine große Ehre für uns alle und ein Beleg für den Erfolg unserer musikalischen und pädagogischen Arbeit.
Ein ganz großartiges Projekt kreativen Wirkens unserer Musikschülerinnen und Musikschüler war unser Musical "Flötentoni". 

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Gemeinsam mit dem Mittelstufenchor des Abbe-Gymnasiums und dem Grundschulchor der Förthaer Grundschule sowie unter Mitwirkung der Tanzgruppe Etterwinden brachten wir ein großes Werk mit Licht- und Lasertechnik auf die Bühne. Alles - vom Bühnenbild bis hin zur Tontechnischen Leitung lag in den Händen von Kindern und Jugendlichen. Sie haben eindrucksvoll bewiesen, dass Musik Kreativität und Leistungsbereitschaft fördert.

 

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Am Beginn des Jahres 2006 blickten wir mit 514 Schülerinnen und Schülern natürlich auf eine Vielzahl von Konzerten aller Art und gemeinsame Feste und Wanderungen, aber auch auf einige Jahre einer intensiven und interessanten Zusammenarbeit mit der Musikschule im tschechischen Vrchlabi zurück und freuten uns, dass wir auch erste intensive Kontakte zu unserer Partnerschule im litauischen Akmene hatten.

 

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Am 7. Januar 2006 konnten wir viele Menschen, die uns seit dem Bestehen unserer Musikschule begleiten, zur Eröffnung unserer neuen Räume in der Helenenstraße 2 begrüßen. Vorerst 11 Räume können wir in diesem herrlichen Haus für den Unterricht nutzen. Eine ganz besonders große Freude machte uns am ersten Tag im neuen Haus unser verlässlicher Partner - das Musikhaus Mollenhauer Fulda/Eisenach. Stephan Mollenahuer und Manfred Wiegand brachten uns ein Clavinova für Akmene mit, ein Instrument, welches wir durch Spenden finanzieren wollten. Wir waren und sind sehr gerührt und freuten uns, dass wir nun das bereits gespendete Geld für andere wichtige Instrumente nutzen konnten. 

 

In Akmene fehlte es der Musikschule wirklich an elementaren Ausstattungsgegenständen. Inzwischen unterstützen wir dort den Musikunterricht für eine große Gruppe von Kindern und konnten neben dem Clavinova auch Gitarren, Keyboards und Notenmaterial nach Akmene bringen. Wir haben vor Ort Workshops für Lehrer gegeben und die Musiklehrer aus Akmene haben uns einen Weiterbildungs-Besuch abgestattet.


Wir freuen uns seit nunmehr fünf Jahren täglich, unseren Musikschülern im neuen Haus neben gutem Musikunterricht und menschlicher Wärme nun auch mehr Komfort und eine technisch auf den neuesten Stand gebrachte Ausrüstung bieten zu können.




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